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European Pro-Life Doctors
Europäische Ärztevereinigung Lebensrecht - Deutsche Sektion - Abtreibung, Kirche
“Allianz für die ungeborenen Kinder”
Willkommen auf der Website der EPLD - Euro Pro-Life Ärzte!
Liebe Arztkollegen und Besucher,
als europaweite Lebensrechts-Ärztevereinigung unterstützen wir aus vollem Herzen den nachfolgenden Aufruf unserer österreichischen Freunde von “Jugend für das Leben Österreich” an Papst Benedikt XVI anlässlich seines Besuchs in Wien und Österreich 2007.
Insbesondere liegt uns daran, die Zusammenarbeit von kirchlichen Stellen und der christlichen Lebensrechtsbewegung in allen Ländern Europas zu fördern und zu fordern.
“Linz/Wien (03.09.2007, JfdL-md). Der folgende Aufruf der „Allianz für die ungeborenen Kinder" an den Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI, ist eine Privatinitiative von über 50 Organisationen und Privatpersonen aus 6 Ländern, die sich oft schon seit Jahrzehnten für die Menschenrechte der ungeborenen Kinder einsetzen.
„Auf Christus schauen“ heißt auch auf die Ungeborenen schauen. Mit diesem Manifest wollen die Lebensschützer die Aufmerksamkeit auf die große Not in den Familien ihrer Länder lenken und Zeugnis geben als Christen, die geboren wurden und einen Namen tragen, für diejenigen, denen beides verwehrt wurde und wird.
Der Aufruf wurde am 31. August 2007 an den Nuntius in Österreich, Erzbischof Dr. Edmond Farhat, übermittelt.
Plattform „Allianz für die ungeborenen Kinder”
Hochwürdigster Heiliger Vater !
„Ihr Besuch in unserem Land macht uns große Freude. Diesen Besuch möchten die Mitglieder dieser Allianz zum Anlass nehmen, Sie dringend um Ihre Hilfe und um Ihre Stärkung beim Lebensschutz zu bitten. Österreich - eines der reichsten Länder der Welt - ist für Ungeborene besonders gefährlich. Seit 3 Jahrzehnten wird bei uns ca. jedes 2. ungeborene Kind getötet, teilweise öffentlich gefördert mit Steuergeldern, teilweise sogar in öffentlichen Krankenhäusern.
Christen sind immer für die Ausgegrenzten und Schwachen eingetreten. Ungeborene Kinder sind von allen am schutzlosesten, sie können nicht weglaufen und protestieren. Menschen, die gegen Abtreibung aufstehen und für Menschenrechte ungeborener Kinder eintreten, werden bei uns nicht nur von der Politik hart bedrängt, sondern bekommen auch innerkirchliche Kritik zu spüren.
Gleichzeitig wissen wir um die große Not, die hinter jeder Abtreibung steht, die Leiden, die damit einhergehen und aufgearbeitet werden müssen, die große, brachliegende Chance der Ortskirche, hier heilsam tätig zu sein. Es gilt mit dem unverkürzten „Evangelium des Lebens“ eine echte „Kultur des Lebens“ aufzubauen und durch Leben und Tat, in Liebe und Wahrheit zu bezeugen.
In diesem Geist appellieren wir inständig an Sie, Hl. Vater Benedikt, bitte bestärken Sie uns die ganze Realität mit eindeutigen, klaren Worten zu benennen: Schutzlose ungeborene Kinder, allein gelassene Frauen und Mütter. Väter, die sich aus dem Staub machen. Schweigemauer in Kirche und Gesellschaft. Kindestötung als Geschäft, viele Mittäter, viele Lügen
Als Christen wieder glaubwürdig zu werden: Obwohl besonders schutzbedürftig, wurden ungeborene Kinder und ihre Mütter dem „freien Spiel der Kräfte“ überlassen. Auch in der kath. Kirche hat es viele Versäumnisse gegeben. Zeichen der Reue und Wiedergutmachung setzen.
Pro Life Gruppen zu fördern:
- Diese Gruppen wertschätzen und ernst nehmen,
- mit allen Mitteln der Kirche unterstützen, finanziell, medial und ideell.
- Zusammenarbeit und Allianzen fördern.
Die Ungeborenen ins Bewusstsein zu holen:
- Umfassende Aufklärung über diese Lebensphase in allen kath. Einrichtungen und Schulen.
- Der namenlosen getöteten Ungeborenen in jeder heiligen Messe gedenken.
- In jedem kath. Friedhof Gedenk- und Begräbnisstätten einrichten.
Den enormen Druck auf Mütter und Ungeborene abzubauen:
- Mütter und Kinder schützen vom Beginn der Empfängnis weg.
- Mit allen Mitteln des Rechtsstaates, des Kirchenrechts und der kirchliche Caritas.
- Alle kath. Einrichtungen sollen „Mütter in Not“ aufnehmen und unterstützen.
Die Väter endlich wachzurütteln:
- Ihre Mitverantwortung als Väter für ihre ungeborenen Kinder einfordern.
- Männern und Vätern ins Gewissen reden.
- Umdenkprozesse bei ihnen fördern.
Wirksame Maßnahmen im öffentlichen Raum zu setzen:
- Regelmäßige Gebetsprozessionen und Kundgebungen.
- Zeichen des Protests gegen Abtreibungen setzen.
- Wirksame kirchliche Sanktionen für Katholiken, die sich an Abtreibung beteiligen oder diese befürworten.
- Umfassende kirchliche Hilfe für die vielen Menschen, die an den Folgen der Tötung ihres Kindes leiden.
Die Katholiken Österreichs und alle Menschen guten Willens können ganz sicher eine Trendwende bei der Tötung ungeborener Kinder bewirken. Bitte bestärken Sie uns dabei, Hl. Vater!
30. August 2007,
- Text übernommen von “Jugend für das Leben”, Linz. Österreich, www.youthforlife.net , Danke!
- Layout und farbliche Hervorrhebung durch Dr. G. Winkelmann
Kommentar von DR. Winkelmann:
- Besonders als christliche, katholische Ärzte sind wir aufgerufen, in unserer jeweiligen Region diese Forderungen umzusetzen, mit Hilfe der örtlichen Pfarrgemeinden und Lebensrechtsgruppen.
- Gerade als ÄRZTE haben wir Vorbildfunktion.
Vielen Dank für Ihr Interesse und mit freundlicher Empfehlung
gez. Dr. Gero Winkelmann, Leiter der EPLD-Ärztevereinigung
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