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European Pro-Life Doctors
Europäische Ärztevereinigung Lebensrecht - Deutsche Sektion
Demographischer Wandel und Bevölkerungsrückgang
Willkommen auf der Website der EPLD - Euro Pro-Life Ärzte!
Liebe Besucher, liebe Arztkollegen,
Die EPLD-Ärztevereinigung hat folgende Haltung zur demographischen Entwicklung in Deutschland:
40 Jahre massenweise künstliche Verhütung (Antibabypille, Spirale, ...) und 30 Jahre massenweise Abtreibung hinterlassen ihre Spuren und führen jetzt zu den längst vorausgesagten Konsequenzen:
- Uns fehlen die Menschen!
- Uns fehlen die Christen in Kirche und Gesellschaft, icl. Priester und Ordensleute
- Die Renten sind absolut unsicher,
- die Krankenversicherung kann nicht mehr 100- prozentig leisten.
23.4.2004: Acht Millionen Tote: Die Bilanz aus 30 Jahren staatlich erlaubte und geförderte Abtreibung mittels der Fristenregelung in Deutschland.
Auf diese ungeheuere Zahl weist die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Augsburg, hin. Die Bundesvorsitzende, Dr. med. Claudia Kaminski: “Wer nach Ursachen für die demographische Katastrophe sucht, ..., der sollte die millionenfache Tötung ungeborener Kinder nicht einfach ausblenden.
Kommentar: Danke, liebe Kollegin, für dieses prägnante Zeugnis! Viele Politiker und Bevölkerungesexperten präsentieren uns die unbequemen zahlen, keiner aber spricht über die Ursachen! -
Daher wiederholt die EPLD ihren Aufruf:
Sofortiger Stopp der Abtreibung, keine künstliche Verhütung mehr. - Es geht um die Existenz unseres Volkes. Als Ärzte und Christen sind wir verpflichtet zu warnen und auch einfache, praktikable Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die jetzige Generation kosten- und problemfrei einen längst fälligen und jetzt dringendst nötigen Beitrag zum Erhalt unseres Volkes leisten kann. Dies gilt auch für alle anderen europäischen Länder.
In seinem Vortrag auf der Hauptversammlung der Ärztevereinigung Hartmannbund am 17.10.2003 in Baden-Baden zum Thema “Demographischer Wandel- eine Herausforderung für die soziale Krankenversorgung”” führte Prof. Dr. Hans Birg vom Institut für Bevölkerungsforschung, Bielefeld, aus:
Europa:
- In den 80-er Jahren hatte Deutschland den niedrigsten Bevölkerungszuwachs in Europa, heute sind es Italien und Spanien.
- Niedrige Geburtenraten: 1,2 Kinder/Frau, 1,9 bei Zuwanderern.
- Seit 1972 40% Geburtenrückgang + höhere Sterbezahlen
- Bisher füllte ein hoher Zuwandereranteil das Defizit auf (2002: 1 Promille Zuwachs)
Jedoch treten jetzt weitere Probleme auf:
- a) Nichtgeborene können keine Kinder haben, der Rückgang an Eltern bewirkt weitere dramatische Geburtenrückgänge.
- b) Fehler werden ignoriert: Obwohl das Volk an seine Grenzen kommt und die Bürger die Folgen im Geld spüren findet keine Ursachenforschung statt. Die Wähler nehmen die Fakten nicht wahr.
- c) Ungleiches Wachstum: Explosion bei den über 60-Jährigen und besonders bei den über 80-Jährigen (10 Mio um 2050), Es wird ein erreichbares Alter von 110 Jahren (Medianalter 95-100 J.) erwartet. Implosion bei den Jüngeren ( Minus 16 Mio. bei den 20-60-Jährigen)
- d) Für den Politiker ist die demographische Entwicklung unannehmbar: Man müsste die Wähler beschimpfen und würde bei der nächsten Wahl bestraft (abgewählt)
- e) Wurzeln der vermehrten Alterung sind:
- zu geringe Geburtenrate seit den 1970-er Jahren und
- ungutes Sexualverhalten, es kommen zu wenige Kinder.
- Durch Hormon-Rückstände der “Pille” im Trinkwasser werden männliche Samenzellen insuffizient. Kurz: Sie haben keine optimale Befruchtungsfähigkeit mehr, daher kommt es zu immer weniger Schwangerschaften, die Zahl der Bevölkerung geht zurück. Radiomeldung am 8.5.2004:
Was ist zu tun:
- 1. Die Ursachen der Alterung ändern.
- 2. Die Geburtenrate anheben:
- Mindestens auf die Erhaltungquote von 2,1 Kinder/Frau.
- Falls die Geburtenrate bis 2030 stiege, gäbe es ab 2080 keine Schrumpfung mehr.
- Alternativ: Sofortige Zuwanderung von 188 Mio Menschen in Deutschland. -
- Die normale Zuwanderung reicht nicht aus, da solche Zuwanderer nur als Arbeiter und Beitragszahler interessant wären.
- 3. Information: Durch geduldige Arbeit der Bevölkerung klar machen, dass wir das demographische Gleichgewicht verloren haben.
- 4. Metapher: Die “große, gutmütige Herde”, die von einer kleinen Gruppe in die falsche Richtung geführt wird, muss aufwachen und ihre Geschichte selber in die Hand nehmen.
- 5. Die Bevölkerung muss umlernen:
- a) Die Kosten für die Gesundheit müssen bezahlt werden. Die demographische Reparatur wäre eine Utopie, da sie 1/2 Jahrhundert dauern würde.
- b) Die Leute, die keine Kinder wollen, müssen ihre Grundeinstellung ändern.
- c) Konsumverzicht: Einkommenszuwächse nicht für den Konsum nutzen, sondern Kapital für die soziale Sicherung bilden. Zusatzversicherungen abschließen. - Zu viel Wohlstand kann zu Bevölkerungsrückgang führen.
- 6. Politik:
- a) Politiker müssen führen, die Probleme nicht dulden, sondern aktiv angehen und durch Sozialpolitik / Sozialreformen Weichen stellen
- b) Die Volksparteien sollen für die große Mehrheit dasein.
- 7. Die “FPH-Methode” anzuwenden: Ein Arzt schlug in der Diskussion vor:
- Fernsehen aus,
- Pille weg,
- Frauen an den Herd.
Fazit: Unsere Forderung nach Zurückhaltung mit der künstlichen Verhütung erhält einen neuen, offiziellen Nachdruck. Auch aus biologischen Gründen fordern wir die Ärzteschaft auf, keine hormonellen Verhütungsmittel mehr zu verschreiben, auch aus Rücksicht auf die Männer, die ungewollt unfruchtbar werden, indem sie verseuchtes Trinkwasser “genießen”.
gez. Dr. Gero Winkelmann, Leiter der EPLD
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