Ergebnisbodensee

European Pro-Life Doctors

Europäische Ärztevereinigung Lebensrecht - Deutsche Sektion - Euregio-BODENSEE

Ergebnisse der Umfrage “Prolife-Arbeit am Bodensee”

Willkommen auf der Website der EPLD - Euro Pro-Life Ärzte!

Liebe Besucher,

die Umfrage unter Lebensrechtsinitiativen und der Aufruf zum Aufbau eines “Netzwerks Leben in der Euregio Bodensee” im Februar - März 2007 ist fast abgeschlossen.

                     Folgende Ergebnisse zum Stand der Dinge und Klarstellungen in Kürze:

1. Die meisten Initiativen haben eine Mitwirkung mit dem Hinweis auf Überlastung abgelehnt.

     Kommentar: Niemand soll mit weiteren Aufgaben belästigt oder überfordert werden, sondern soll nur in         ein gemeinsames Projekt integriert sein und im Rahmen seiner Möglichkeiten beim künftigen "Netzwerk      Leben Euregio Bodensee" mitwirken.


2. Die großen Lebensrechtsorganisationen in allen Ländern sind am Bodensee praktisch NICHT vertreten.
   Uns ist auch so gut wie keine Öffentlichkeitsarbeit bekannt worden.
  
3. So gut wie kein Interesse seitens der höheren Verantwortlichen dieser Lebensrechtsvereinigungen.
Man redet sich heraus, dass man anderswo aktiv sei und keine Möglichkeit für weitere Engagements habe.

4. Aktiv sind vor allem die Gebetsgruppen (A, D, CH), die andererseits jedoch andere Vereinigungen davon abhalten, sich unserer Initiative anzuschließen ( z. B. aus Österreich-Vorarlberg, ...)

5. Die meisten Angeschriebenen scheinen völlig überrascht zu sein und können mit der Idee, dem Vorhaben einer Prolife-Öffentlichkeitsarbeit, internationaler Zusammenarbeit primär nicht so viel anfangen, wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre.

6. Die meisten Gruppierungen sind sehr klein und bestehen nur aus 1 - 3 Aktiven und haben keine Möglichkeit, sich beim geplanten Netzwerk Leben Bodensee zu engagieren.

7. Man kann sich solch eine Zusammenarbeit nur schwer oder gar nicht vorstellen, weil auch auf nationaler Ebene in keinem Land eine Zusammenarbeit oder ein Gedankenaustausch in dieser Region stattfindet.

8. Ablehnung kommt auch von Beratungsstellen (Konstanz, Feldkirch / Liechtenstein).
Es ist zu fragen, auf welcher Basis manche dieser Berater arbeiten und warum diese keinen Kontakt zur christlichen Lebensrechtsbewegung wünschen.

9. Schließlich das völlige Schweigen der angeschriebenen 100 Pfarreien und Geistlichen in allen 3 Ländern. -   Sind diese überfordert oder einfach nicht interessiert? Warum??

 

Trotzdem sollten wir das Projekt “Bodensee” und diese EPLD-Idee nicht sterben lassen, sondern vielmehr:
- dieses große Anliegen im GEBET weitertragen und
- um mehr Lebensrechts- und Öffentlichkeitsarbeit am Bodensee besorgt sein,
- uns um eine Zusammenarbeit in der Region und in Europa aktiv bemühen,
- vor allem die Pfarreien + Geistlichen + Pfarrgemeinderäte ansprechen.

Wissen: Ein Netzwerk Leben setzt voraus:
- eine koordinierte Lebensrechtsarbeit,
- eine gute Öffentlichkeitsarbeit (Info-Stände, Flugblattverteilung, Vorträge etc.)
- ein gemeinsamer Standard für Notfallberatung,
- ein Engagement der Verantwortlichen / Aktiven / Fachleute / Ärzte.

Es gibt also viel zu tun, packen wir es bitte an! Danke für all Ihre Mühe!

Vielen Dank für Ihr Interesse und mit freundlicher Empfehlung -

gez. Dr. Gero Winkelmann, Leiter der EPLD


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Gestaltung: 24-3-2007, gw, Gedenktag Hl. Katharina von Schweden, last update 16-11-2007