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European Pro-Life Doctors
Europäische Ärztevereinigung Lebensrecht - Deutsche Sektion - HIRNTOD
Strategievorschläge “Hirntod”
Zukünftige Lebensrechtsarbeit nach dem Hirntod-Kongress 2009 in Rom
Willkommen auf der Website der EPLD - Euro Pro-Life Ärzte!
Liebe Arztkollegen und Besucher,
auch nach dem Hirntodkongress am 19.2.2009 in Rom stellen sich folgende Fragen und Aufgaben:
Ärzte: - Wie eine gemeinsame, kräftige Ärzte-Stimme für das Leben sein? - Ein „Ärzte-Netzwerk für das Leben“ (landes- und europaweit) bilden? - Vereinigung der Ärztlichen Hirntodgegner national und europaweit gründen ? (als Untergruppe der EPLD-Ärztevereinigung? „European medical Brain-death opponents“?? Mit einem fähigen Kopf / Leitungsteam an der Spitze.)
- Zusammenarbeit mit der Kirche, Lebensrechtsorganisationen, Patientenorganisat. - Wie profilierte, maßgebliche Ärzte / Persönlichkeiten gewinnen und einsetzen?
- Katholische (FIAMC-) Ärzte: o Sollen unabhängig von der Pharmaindustrie sein und nicht einseitig das „Hirntodkonzept“ propagieren o Sollen mit Lebensrechtsgruppen zusammenarbeiten -Direkter Kontakt zur Kirche und zum Vatikan (Päpst. Akademie ... / Rat für das Leben) o Wer spricht mit dem Papst und welchen Verantwortlichen? Welche Connections? (Lobby)
Lebensrechtsbewegung: - Korrekte Verwendung von Begriffen in der Diskussion und in den Medien. - Wissenschaftliche Recherche, medizinische Überprüfung von Meldungen - Öffentlichkeitsarbeit : Regional, Medien - Direkter Kontakt zur Kirche und zum Vatikan (Päpst. Akademie ... / Rat für das Leben) - Gebet für das Anliegen, den Lebensschutz, die „hirntoten“ Opfer und Beteiligten
Kirche: a) Intensive Seelsorge für „hirntote“ Patienten, b) Sorge für menschenwürdiges Sterben (Kontrolle durch Klinikseelsorger, ...)
c) Abkehr vom unhaltbaren Hirntod-Modell (brain-death concept) -Deutsche Bischofskonferenz: Korrektur der „Gemeinsamen Erklärung zur Organspende“ (von 1990)
d) Vatikan, Papst, PAV: Klares Bekenntnis zu: - „Hirntod ist nicht Tod des ganzen Menschen“, - “Ex cadavere“ ist zu verstehen als „wirklich tot, ohne Herzschlag“ - Definition des Todes auch durch die Theologie, die Kirche (nicht nur durch Ärzte)
e) Besserer Kontakt zur Lebensrechtsbewegung / Prolife-Ärzten .
Medizin: - Wie sicher sind die Diagnosekriterien für den Begriff des "Hirntods" eigentlich?
- Kontrolle der Hirntoddiagnostik durch unabhängige Ärzte / Institutionen / Kirche, ...
- Nötig ist die Erhebung von Statistiken über Hirntod, Zwischenfälle, Fehldiagnosen, .
- Von „Hirntod-Syndrom“ sprechen statt von „Hirntod“
- Moderne Organentnahme: - Nein zu NHBD – keine Entnahme nach dem bloßen Herzstillstand der Opfers - Recht des Patienten auf Reanimation + Intensivmedizin am Notfallort.
- Definierung des Begriffs „Tod“ nicht nur durch Ärzte, sondern in Zusammenwirken mit Kirche, Religion, Theologie, Philosophie. - (Frage: Sind Leben und Tod überhaupt definierbar?)
Präsentation von neuen Begriffen:
-„Hirntod-Syndrom“ statt „Hirntod“ (präsentiert von Richter Rainer Beckmann, WÜ)
-„Sterbehygiene“ : Recht auf einen würdigen, eigenen, friedvollen Tod mit Spendung der Sakramente und Gebet bis zum endgültigen Tod (präsentiert von Dr. Gero Winkelmann, MUC)
- Droht ein „Gallileo Gallilei II.“ – aus Furcht vor einem erneuten Fehlurteil: Zwang zum Akzeptieren des “Hirntodes” als Tod des ganzen Menschen durch: o a) den Papst und die Kirche, incl. der Bischofskonferenzen o b) Prolife- und glaubenstreue (katholische) christliche Ärzte, FIAMC-Ärzte
Grund: o Kirche und Lebensrechtsärzte haben Furcht vor einem erneuten Fehlurteil Sich als Ärzte, Kirche, Gesellschaft dem Zeitgeist anzupassen und „der heutigen Wissenschaft“ nicht zu widersprechen, o dem Druck nachzugeben, Organe müssten beschafft werden, „egal wie tot“.
Ziele der Lebensrechtsbewegung - Das Recht auf Leben und Menschenwürde verteidigen, - Für "hirntot" erklärten Patienten das Recht auf einen natürlichen, friedvollen Tod ermöglichen, - gleichgesinnte Ärzte und interessierte (Christen) informieren und sammeln, - Öffentlichkeitsarbeit
Überlegungen seitens der EPLD- und KÄM-Ärzte in Vorbereitung auf den Hirntod-Kongress am 19.2.2009 in Rom. – Dr.G. W.
Vielen Dank für Ihr Interesse und mit freundlicher Empfehlung
gez. Dr. Gero Winkelmann, Leiter der EPLD-Ärztevereinigung
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