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European Pro-Life Doctors
Europäische Ärztevereinigung Lebensrecht - Deutsche Sektion - AKTIONEN
EU & Selektion von Mädchen zwecks Abtreibung
Willkommen auf der Website der EPLD - Euro Pro-Life Ärzte!
Liebe Arztkollegen und Besucher dieser Website,
die EPLD-Ärztevereinigung schließt sich dem Protest vieler Prolife-Organisationenan und sagt ein klares
- NEIN zu jeglicher Abtreibung
- NEIN erst recht zu Abtreibung nach Selektion (Mädchen),
- NEIN zur liberalen, lebensfeindlichen Haltung der EU
- NEIN zur Blockadehaltung der deutschen EU-Verhandlungsführerin bei der UN, Tina Moll
Zu Ihrer Information:
Pressemitteilung vom 8.3.2007
Berlin/New York. Auf der 51. Sitzung der „UNO-Kommission für den Status der Frau“, die noch bis zum 9. März in New York tagt, haben Südkorea und die Vereinigten Staaten einen Entschließungsantrag zur „Abschaffung ... des vorgeburtlichen geschlechtsbestimmten Sortierens und des Kindermords an Mädchen“ (E/CN.6/2007/L.5 vom 2. März 2007) eingebracht.
Die Europäische Union blockiert derzeit diesen UN-Entschließungsantrag, der die zunehmende geschlechtsspezifische Selektion im Mutterleib und damit vor allem die Tötung von Mädchen verhindern würde. Dazu die Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht e.V. (BVL), Dr. med. Claudia Kaminski: „Es ist empörend, dass die Europäische Union diesen sinnvollen Entschließungsantrag der Vereinten Nationen aus ideologischen Motiven blockiert.“
Die Verhandlungsführerin der Europäischen Union bei der UNO in New York, die deutsche Diplomatin Tina Moll, habe den Antrag mit der Begründung zurückgewiesen, dass dies vor allem ein heimlicher Angriff der USA gegen Abtreibung sei, den man nicht mittragen wolle.
Damit verstoße, so Dr. Kaminski, die EU-Verhandlungsführerin eindeutig gegen geltendes Gemeinschaftsrecht. Wörtlich sagte die BVL-Vorsitzende: „Abtreibung ist bisher ausschließlich Sache nationaler Regierungen. Es gibt keine gemeinschaftliche Zuständigkeit der Europäischen Union.“ Frau Moll, die als Attaché an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik
Deutschland bei der UNO arbeitet, führt im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft die Verhandlungen der 27 Mitgliedsstaaten. Beobachter gehen davon aus, dass es zum Sitzungsabschluss am 9. März 2007 nun keine eigene Entschließung geben wird; der Sachverhalt dürfte nur in einigen Paragraphen in der allgemeinen Zusammenfassung Erwähnung finden. Kaminski betonte: „Statt diese Chance für mehr Lebensschutz zu nutzen, zementiert die Kommission die Förderung der so genannten ‚sexuellen und reproduktiven Gesundheit‘, ein Begriff, der hübsch klingt, aber nur Abtreibung meint.“ Mit ihrer Haltung verhindert die EU nach Angaben von Sitzungsteilnehmern selbst die Verurteilung von physischer Gewalt gegen Mädchen und Frauen sowie den Frauenhandel; sie blockiert die Forderung an die Mitgliedstaaten, Programme aufzulegen, die sich gegen Kindestötung wenden.
Die BVL-Vorsitzende wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Europäische Union diese Praktiken bereits mehrfach verurteilt habe.
- So habe die zuständige Abteilungsleiterin der EUKommission, Lieve Fransen, festgestellt, dass sowohl jede Form von erzwungener Schwangerschaft Gewalt gegen Frauen sei ,
- als auch die geschlechtsbezogene Abtreibung und der geschlechtsbezogene Kindesmord an neugeborenen Mädchen.
- Auch der Vorstand der „Internationalen Sozialistischen Frauen“ habe das vorgeburtliche Aussortieren von Mädchen im Mutterleib streng verurteilt.
Wie die Tagespost am 13.3. berichtete, hat Frau Tina Moll den Antrag tatsächlich blockiert. Das ist eine Unverfrorenheit! Und es zeigt wieder einmal, daß die Freigabe von Abtreibungen alles andere als ein Fortschritt bei der Emanzipation der Frau ist.
Wir müssen dagegen protestieren! Um möglichst viele Leute zu erreichen und ihnen den Protest so einfach wie möglich zu machen, ist das beste Mittel eine Protestmail. (gez. Thomas Schürer, Initiative Durchblick, e.V.)”
Aktionen:
Siehe unsere Sonderseite “Selektion” mehr
Protest-Infos unter www.der-durchblick.de NEU
Protestmail an Bundeskanzlerin Merkel, die EU-Ratsvorsitzende
Auswärtiges Amt, Berlin www.auswaertiges-amt.de
Bitte nicht schweigen, liebe Arztkollegen und Besucher dieser Site. Seien SIE aktiv, für das Leben!
Mit freundlicher Empfehlung
gez. Dr. Gero Winkelmann, Leiter der EPLD-Ärztevereinigung
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Einrichtung am 3-4-2007, gw, last update 1-7-2008
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