|
European Pro-Life Doctors - Europäische Ärztevereinigung Lebensrecht
Vortrag “Strategien Lebensrecht in Europa” 2005 in Düsseldorf
B) Probleme - Fakten zum Thema Lebensrecht
Willkommen auf der Website der EPLD - Euro Pro-Life Ärzte!
Liebe Besucher, liebe Arztkollegen,
1. Das große Schweigen!
a) Die Leute, unsere Mitmenschen und Mitchristen wissen nur wenig über diese Themen.
b) „ „ wollen nichts wissen (Informationsverweigerungshaltung)
c) Die Ärzteschaft und Politiker ebenso!
d) Nur wenige protestieren und rühren sich,
e) Viele Mitmenschen sind hilflos und resignieren, wissen nicht zu handeln.
2. Zur Rolle der Ortskirche
FRAGEN:
- Ist sie stumm, sagt sie nichts? Oder nicht so laut?
- Warum hört man so wenig von Priestern und Pfarreien über Lebensschutz?
- Wer von Christen und Bevölkerung will sie verstehen?
- Haben Christen Angst vor der Kirche und umgekehrt?
- Warum ist das Verhältnis zwischen Prolifern und Kirchen so schlecht?
- Ist die deutsche katholische Kirche „sauer“ wegen der Kritik der Lebensrechtler an der kirchlichen Schwangerschafts-Konfliktberatung?
- Ist die Kirche überfordert mit dem Thema Lebensrecht?
3. ‘Problematische’ Themen
a. "Hirntod und Transplantationsmedizin”
- Sind für tot erklärte Patienten wirklich tot? Die Rolle der Lebensrechtsbewegung?
- Warum akzeptiert die Kirche den Hirntod?
- Warum sagt sie nichts zum Verbleib der Seele in dieser heißen Phase?
b. Künstliche Verhütung :
- Warum hält die deutsche, katholische Kirche an der „Königsteiner Erklärung“ fest?
- Warum akzeptieren Priester, Ärzte und praktizierende Katholiken die Verhütung?
- Warum sieht man die Verhütung als Mitursache für den Bevölkerungsrückgang?
c. Der Ausdruck “Fundamentalismus”:
- Sind alle Prolifer ‘Fundamentalisten’?
- Warum darf man heute nicht Fundamentalist sein?
- Wie kann man die negative öffentliche Meinung von “Fundamentalismus”
- überwinden?
- Oder muss man es vielleicht sogar?
- Medizinische Indikation bei der Abtreibung: Blanco Freigabe der Kindertötung?
- „Pille danach“: Ist sie wirklich frühabtreibend?
4. Probleme in der Lebensrechtsarbeit
a) Bisherige nationale Pro-Life-Arbeit:
1. Gruppen + Lebensrechtsorganisationen
- hadern untereinander,
- viele kleine Initiativen,
- egoistisch („Guru“, unnahbare Leiter), verfolgen nur eigene Ziele,
- in manchen Gegenden gibt es gar keine örtlichen Gruppen,
- Themen Zusammenarbeit und Europa sind nicht attraktiv
2. Kirche
- nur mit Hilfswerken präsent, (Devise Geld sammeln)
- jedoch klare Lehre,
- klare Papstworte
- viele Priester nicht pro-life, kaum Interesse am Thema
- Bischöfe exkommunizieren weder Ärzte noch Politiker,
- Geringe Zusammenarbeit mit Lebensrechtsorganisationen,
3. Fragliche Qualität der Prolife-Arbeit
- Kein Goldstandard formuliert, akzeptiert und angewandt,
- keine Qualitätssicherung der Arbeitsweisen,
- keine gemeinsame wissenschaftliche Arbeit und Kontrolle,
- Ärzte spielen in der Prolife-Arbeit kaum eine Rolle,
4. Europa:
- Keine gemeinsame Prolife-Strategie in Europa,
- nur zaghafte Versuche der internationalen Zusammenarbeit
- (Prolife-Forum in Berlin, Paris; Den Haag)
- Hindernisse:
- Sprachen,
- Entfernungen,
- Kulturen (Religion, Konfession, Muslims ohne Prolife-Engagement)
- Fehlende finanzielle Mittel
- Südosteuropa ohne Prolife-Gruppen (Balkan, GR),
- Keine Zusammenarbeit mit Vatikanischen Gremien.
5. Ärzte - Ärzteschaft
Die Haltung weiter Kreise der Ärzteschaft lässt sich beschreiben mit:
- liberal, permissiv,
- ungebildet in Prolife-Materie,
- meistens uninteressiert und nicht engagiert, will nicht gestört werden,
- vermutlich latent für Abtreibung, Verhütung und Euthanasie.
Prolifer haben daher kein Vertrauen in die normale Ärzteschaft.
6. Europäische Union
NEU: Innerhalb der EU bestehen starke Liberalisierungstendenzen der Abtreibungsgesetze. Abtreibung soll überall noch mehr liberalisiert werden (Irland, Portugal, Polen).
Zuletzt (Ende März 2007) blockierte die deutsche EU-Diplomatin Tina Moll einen Antrag der USA bei der UN-Versammlung gegen SELEKTION von Mädchen bei der Abtreibung. mehr
....
Motto vom Weltjugendtag 2005 in Köln: venimus adorare eum – Ihm zu begegnen.
Einfache Devise: Lasst die Leute leben – let the people live
Mit freundlicher Empfehlung
gez. Dr. Gero Winkelmann, Leiter der EPL
Zurück zu Strategien, Themen, Startseite deutsch, Wegweiser , Stichwortverzeichnis, Links, Kontakt, Impressum
Einrichtung dieser Seite am 18-10-2005, Fest von St. Lukas, dem Schutzheiligen der Ärzte, last update 10-2-2008
|