Zusammenarbeit

 

European Pro-Life Doctors

Euro-Prolife, europaweite Zusammenarbeit Lebensrecht

Vorschläge für eine wirksame “Prolife – Arbeit in Europa”

Willkommen auf der Website der EPLD - Euro Pro-Life Ärzte!

 

Liebe Besucher, liebe Arztkollegen,

Die folgenden Vorschläge wurden von Dr. Gero Winkelmann von der EPLD-Ärztevereinigung auf einer Internationalen Prolife-Konferenz am 10.12.2002 anlässlich des Jahrestages der Erklärung der Universellen Menschenrechte in BRÜSSEL vorgetragen.

Die EPLD will hiermit einen Beitrag leisten zur Verbesserung einer europaweiten Zusammenarbeit unter allen Lebensrechts-Kräften in Europa.

 

I. Organisation einer Europa-weiten, guten Zusammenarbeit:

1. Einrichtung einer “Ständigen Konferenz Europäischer Prolife-Vereine”

  • a. "Ständige Konferenz Nationaler Prolife-Organisationen in Europa".
  • b. 2 x / Jahr europäisches Treffen
  • c. Jeder Prolife-Verein und jedes Land hat ein “Büro / Ansprechpartner für EU-Angelegenheiten”

2. “Europa” kann nur funktionieren, wenn die Prolifer

  • - Solidarität üben und konstruktiv auf ihrer eigenen nationalen Ebene zusammenarbeiten,
  • - auch Gruppen mit ähnlichen Zielen (Gebet, materielle Hilfe, Babyklappen, Beratungsstellen etc.) sich in die große Lebensbewegung miteinbringen und eventuelle Meinungsunterschiede (Prolife-Thema, Konfession, Politik) außen vor lassen.
  • - grundsätzlich an europaweiten Prolife-Aktionen und - Zusammenarbeit interessiert sind.

3. Die Europäische Prolife-Bewegung benötigt :

  • - Prolifer, die von einer gemeinsamen und europäischen Strategie (Lebensrettung) überzeugt sind
  • - ein offizielles Europäisches “Hauptquartier” (Brüssel, Den Haag)
  • - eine gemeinsame, offizielle Sprache
  • - genügende Finanzmittel, (jedes Land gibt einen Anteil)
  • - Integration aller europäischen Länder, auch Ost- und Südost-Europa.
  • - die Sprach- und Ländergrenzen zu überwinden und europäisch zu denken und zu handeln.

 

4. Qualitäts-Sicherung der Prolife-Bewegung:

a) Eine gute nationale Zusammenarbeit!

  • Weniger nationale Differenzen unter den einzelnen Gruppen,
  • mehr Interesse für Europäische Angelegenheiten
  • Integration und Konzentration aller Prolife-Vereine.

b) Eine offizielle, europäische Führung + Hauptquartier

  • Kommunikation:
  • Vereinszeitungen (bündeln!)
  • e-mails (offizieller Internetanschluss; Regeln für den Betrieb)
  • Informationsdienste

c) Standards für Notfallberatung (Telefon, Beratungsstellen)

d) Werbung

  • Plakate (landesweit, Werbung für die Lebensrechtsbewegung)
  • Das Image der Prolife-Organisationen verbessern

e) Medizinische Themen behandeln + klären

  • Spezielle + wissenschaftliche Themen
  • Unpopuläre Themen (Hirntod, Formen der Euthanasie, künstliche Verhütung,…)

f) Öffentlichkeitsarbeit

  • Gemeinsame Tagungen über Lebensrecht, (Euro-prolife)
  • Vorträge vor Ärzten, Laien, Pfarreien, Lehrern, Eltern
  • Presse + Medienarbeit,
  • Werbung für die Prolife-Bewegung und die Themen
  • gemeinsame Flyer, (evtl. mehrsprachig),
  • Homepage (mehrsprachig)

 

5. Verbesserung des Informations-Netzwerkes:

  • a) Aufbau eines besseren Informations-Netzwerkes:
  • - für alle Prolife-Gruppen,
  • - um alle möglichen Prolife-Gruppen in Europa aufzufinden
  • b) Ein Standard für e-mails und Informationen:
  • - Inhalte, Länge, Häufigkeit, Verteiler,
  • - Konzentration der Information (kurze Infos!),
  • c) Die Homepages der einzelnen, nationalen Organisationen:
  • - Obligatorisch vorhanden, Zusammenfassung in Englisch!

 

II. Die Ärzteschaft:

  • - Wie kann man die Arztkollegen erreichen + für den Prolife-Einsatz motivieren?
  • - Organisation einer „ärztlichen Resistance“?!
  • - Wegführen von Abtreibung / Euthanasie / Klonen, …; künstlicher Verhütung?!

 

III. ‘Problematische’ Themen   mehr

1. "Hirntod und Transplantationsmedizin":

  • - Sind die für ‘hirntot’ erklärten Patienten wirklich tot?
  • - Welche Rolle soll die Prolife-Bewegung spielen?

2. Der problematische Ausdruck "Euthanasie":

  • - Wie kann man ihn im ärztlichen Alltag benutzen?
  • - Kann man die verschiedenen Arten von Euthanasie unterscheiden?
  • - passive, - indirekte, - aktive Euthanasie (verwerflich! NL, B, ….)

3) Der Ausdruck "Fundamentalismus":

  • - Sind die Prolifer „Fundamentalisten“? Die meisten streiten dies ab.
  • - Wie kann man dem schlechten öffentlichen Eindruck von „Fundamentalisten“ begegnen?
  • - Warum sollten wir nicht “Fundamentalisten” sein? Müssen wir es nicht sogar?

4) Wie kann man Künstliche Verhütung und Bevölkerungsrückgang bremsen?

  • - Künstliche Verhütung als Ursache für den massiven Bevölkerungsschwund in Europa!
  • - ist die Bevölkerung - incl. die Christen! - noch in der Lage, umzudenken?
  • - Politiker, Ärzte, Ehemänner - sind sie noch oder schon in der Lage, die Notwendigkeit eines Umdenkens und raschen Handelns zu erkennen?

Liebe Arztkollegen, liebe Lebensrechtler, liebe Leser:

Was halten Sie von diesen Vorschlägen? Haben auch Sie Beiträge und Verbesserungs- vorschläge? Könnten Sie sich vorstellen, selber auf europäischer Ebene aktiv zu sein? Schreiben Sie bitte an info@epld.org

 

Vielen Dank für Ihr Interesse und mit freundlicher Empfehlung -

gez. Dr. Gero Winkelmann, Leiter der EPLD

 

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