PAS-Erkrankung - kurz
Sehr geehrter Besucher/ - in,
lieber Arztkollege, Medizinstudent, Psychotherapeut, Seelsorger, ..
Die deutsche Sektion der EPLD-Ärztevereinigung Lebensrecht informiert über die spezielle, psychische Erkrankung von Frauen nach einer Abtreibung.
Und: Nicht nur Frauen, sondern auch Männer / Angehörige / Abtreibungsärzte können krank werden
(PASS-Syndrom, Survivers of Abortion).
Es gibt spezielle Hilfen bei PAS (geistlich, psychotherapeutisch) für Menschen, die unter dieser Erkrankung leiden.
Die EPLD- und BKÄ-Ärzte fordern die Aufnahme von PAS in die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD 10)!
Definition
Ärzte und Lebensrechtsgruppen setzen sich FÜR den Schutz menschlichen Lebens ein, insbesondere wollen sie ABTREIBUNGEN verhindern.
Hierzu gehören Informationen zur Abtreibung selber und ihren späteren Folgen für die Mutter (Vater!)
Wir zitieren 'Prolife-Info' vom 18.8.2006:
"124.000 Abtreibungen gab es 2005 in Deutschland.
Für manche Frauen hat ein Schwangerschaftsabbruch späte Folgen:
Mitunter erst Monate nach dem Eingriff bekommen sie Depressionen, das sogenannte Postabortion-Syndrom.
'Rahel' ist ein Verein, der Betroffene unterstützt.
Bis zu zehn Frauen pro Woche nehmen Kontakt mit Rahel auf, per Mail, Brief oder Telefon.
Viele der Frauen leiden zum Beispiel unter Depressionen, unkontrolliertem Weinen, Aggressionen gegen sich selbst, Schuldgefühlen und in Extremfällen an Selbstmordgedanken.
Das sogenannte Postabortion-Syndrom (PAS) tritt häufig unmittelbar nach der Abtreibung oder nach einer Phase der vermeintlichen Entlastung auf.
Es kann aber auch Wochen oder Monate nach der Abtreibung oder um den errechneten Geburtstermin des abgetriebenen Kindes auftreten.
Da das Erlebte oft verdrängt wird, wirken sich die Folgen manchmal erst lange nach einer Abtreibung aus.
Eine bewusste Aufarbeitung kann die Symptome lindern, Trauerarbeit und eine offene Aussprache in Selbsthilfegruppen helfen in vielen Fällen.
In Deutschland ...
In Deutschland ist das Syndrom relativ unbekannt, es gibt kaum statistische Erhebungen oder Zahlen, wie viele Frauen betroffen sind.
Krankenkassen kommen für eine Behandlung nicht auf, denn als seelische Krankheit ist PAS hierzulande nicht anerkannt.
Amerikanische Studien gehen davon aus, dass 12 bis 15 Prozent der Frauen, die abgetrieben haben, danach seelische oder körperliche Störungen haben.
Allerdings lässt sich nicht immer zweifelsfrei ein direkter Zusammenhang allein mit dem Schwangerschaftsabbruch belegen.
(Quelle: Prolife-Info, 18.8.2006)”
Sonderseiten + Hilfe
Sonderseiten:
- Hilfe + Betreuung von an PAS-Erkrankten Seite
- Telefonberatung nach Abtreibung Seite
- Alternative zur Abtreibung: 'Babynest / Anonyme Geburt' hier NEU
PAS-Informationen beim Bund Kath. Ärzte (www.bkae.org)
Therapeuten für PAS gesucht: Anmeldeformular (pdf-Datei): Hier
Nützliche Links:
Beratung / Notruftelefon: Seite (BRD und Europa)
Hilfsangebote bei oder nach Schwangerschaftskonflikt Seite
Links zu Selbsthilfegruppen Seite
Körperliche Folgen der Abtreibung: Seite
Erfahrungsbericht nach Abtreibung: www.vor-abtreibung.de/erfahrungen.html
Schluß
Vielen Dank für Ihr Interesse! Mit freundlicher Empfehlung
gez.
Dr. (I) Gero Winkelmann,
(Leiter der EPLD-Ärztevereinigung Lebensrecht)
1. Informationsmaterial telefonisch oder hier bestellen unter info[at]epld.org
2. Weitere Infos auf dieser Website unter:
Kurz, aktuell, Neue Websites hier, Mitarbeit,
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Einrichtung dieser Seite am 23-8-2006, gw, Gedenktag der Hl. Rosa von Lima, + 31-5-2011, Gedenktag Maria Königin aller Heiligen, gw; - Relaunch 10-2015, last update am 15-11-2015





