Zweifel werden deutlich ... - kurz
Liebe Besucher un Arztkollegen*,
die EPLD-Ärztevereinigung Lebensrecht weist auf die zunehmende Zahl von besorgten Artikeln und Meldungen in Fachzeitschriften hin, die deutliche Zweifel und Kritik an der derzitigen Praxis der Organtransplantation äußern.
Als christliche Ärztevereinigung treten wir für den Schutz des menschlichen Lebens und der Menschenwürde ein.
Daher möchten wir die auftauchenden seriösen Zweifel benennen - und eine ärztliche Interessengemeinschaft ins Leben rufen.
(ANMELDUNG + Teilnahmeformular zur Ad-hoc-Gruppe: <link fileadmin redakteur main dokumente epld hirntod_11-2011 ad-hoc-gruppe_11-11 epld-aufruf_ad-hoc-gruppe_hirntod_11-11.doc download herunterladen der datei> mehr)
1. Deutsches Ärzteblatt
Hirntodkriterium: Möglicherweise nicht haltbar
(DÄ-Onlne, Donnerstag, 30. September 2010, 19:10)
Zurzeit wird wieder intensiv darüber diskutiert, ob man anstelle der jetzt geltenden Zustimmungslösung die Widerspruchslösung einführen sollte, um die Zahl der Organspender zu erhöhen.
Auch der Deutsche Ärztetag hatte sich vor kurzem dafür ausgesprochen.
Doch jetzt könnte die ganze Diskussion über Organtransplantationen wieder vollkommen neu aufgerollt werden, da das Hirntodkriterium ereut infrage gestellt wird.
Denn dass der Mensch wirklich tot ist, wenn der hirntot ist, ist die unerlässliche Voraussetzung ist, um überhaupt Transplantationen durchzuführen.
Heute geht man offensichtlich davon aus, dass auch bei Hirntoten Körperfunktionen aufrechterhalten werden können,
Hirntote können ihre Körpertemperatur regulieren, sie verdauen und bekämpfen Infektionen.
Alexander S. Kekulé schreibt im "Tagesspiegel" vom 29. September 2010, dass die neurologische Fachgesellschaft der USA gerade angemahnt habe, dass die Kriterien für die Feststellung des Hirntodes wissenschaftlich nicht untermauert seien.
Falls es sich tatsächlich erweisen sollte, dass das Konzept des Hirntods nicht haltbar ist, müsste tatsächlich die gesamte Transplantationsmedizin auf den Prüfstand gestellt werden.
Denn wer will dann wohl noch einen Organspendeausweis ausfüllen, wenn er weiß, dass ihm Organe entnommen werden, wenn er zur Zeit der Entnahme noch lebt?
2. Ärztezeitung
"Anlass zu zweifeln:
Wie sicher ist die derzeitige Diagnostik des Hirntodes?
Ein in Deutschland bislang noch wenig beachtetes US-amerikanisches Positionspapier könnte die Debatte um die Diagnostik des Hirntodes möglicherweise wieder aufleben lassen:
www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/article/608610/anlass-zweifeln-sicher-derzeitige-diagnostik-des-hirntodes.html"
(September 2010)
3. Prof. Byrne, USA
Am 13.10.2010 schreibt Prof. Paul Bryne, Kindeneurologe aus den USA zu unserem Münchner Projekt (Netzwrk Hirntod München"):
Dear Dr. Winkelmann,
I encourage you to have a conference.
To bring you up-to-date, I now say (besides everything I have been saying since 1977):
1. For transplantation the organ must be healthy.
2. Healthy organs are taken from a living donor.
3. Every organ donor is living.
4. After explantation the donor is either dead (heart) or weaker (one of 2 kidneys).
Pope Benedict XVI stated, "individual vital organs cannot be extracted except ex cadavere."
A cadaver is dead body.
True death precedes being a corpse (cadaver) mors vera.
As opposed to mors apparens".
This is very brief. Paul Byrne, M.D.
New wbsite: www.lifeguardianfoundation.org
Prof. Shewmon, Berliner Ethiktagung
Im März 2011 fand in Berlin eine bedeutende Tagung des Dt. Ethikrates zum Thema Hirntod statt.
Vertreter vom BKÄ und der EPLD-Hirntodgruppe AGH aus ganz Deutschland waren mit dabei. (Eigene Tagung im Vorfeld, mit Prof. Shewman)
Interessanter Hinweis unseres Kollegen:
Liebe Kollegen,
unter
"http://www.eu-ae.com/images/mui_archiv/34_2012/medizin_und_ideologie_nr4_2012_web.pdf", Seiten 5-15 (Online-Archiv zum Publikationsorgan der Europäischen Ärzteaktion "Medizin und Ideologie", Nr. 4/12) können Sie die ausgezeichnete Argumentation von Prof. Alan Shewmon gegen das Hirntodkonzept nachlesen.
Die Seiten 19-22 geben Einblick in das Tauziehen zum Thema in der Päpstlichen Akademie für das Leben. Shewmon sollte da schon mal rausfliegen.
Aber ich finde seine Argumentation genial.
Er weist nichts weniger nach als dass das Hirn nicht konstitutiv (unersetzbar) für die Integration des Gesamtkörpers ist, der Hirntod also nicht gleichbedeutend mit dem Tod des Organismus als Ganzem ist.
Ich verstehe nicht, warum er nicht mehr Beachtung findet, da die Argumentation ganz simpel ist.
Mit herzlicher Empfehlung
Robert H.
4. Italienische Chirurgen
Einschätzung der Praktiken der Transplantationsmedizin durch italienische Chiriurgen und Transplantationsmediziner:
Ganzer Text des Kongressberichts vom Internat. Chirurgenkongress im November 2011 in Rom , Rundbrief vom 17.11.2011 an Ärzte + Juristen:
- Original italienisch: mehr
- deutsche Übersetzung: mehr
Links
1a) Neu, Sept. 2013 von OP-Schwester Andrea von Wilmowsky:
'Offener Brief über die dunkle Seite der Organspende'
http://www.kath.net/news/42914
'Seitdem ich selber hirntote Patienten versorgt habe, glaube ich weder an den Hirntod noch an seine ... |
Lausitzer Zeitung (2014) - Warum Organspender plötzlich zum Leben erwachen:
http://www.lausitzer-allgemeine-zeitung.org/hirntod-diagnose-warum-organspender-ploetzlich-zum-leben-erwachen/
Seit Herbst 2011 gibt es eine neue Website aus München:
1. Kritisches Info-Portal: www.organspende-news.com
(Münchner Arbeitskreis Bioethik, Dr.med. Regina Breul)
2) Österreich:
Global Protection Initiative (2012) www.organos.info/AT/MedRecht_AT.html
Links von 2013
NEU (20-6-2013):
1) Prüfbericht der BÄK-Kontrollkommission 2013 + Zeitungskommentare: mehr
2) Forderungen im Artikel von Dr.med. Paolo Bavastro (Stuttgart)
'Entspricht der 'Hirntod' wirklich einer 'postmortalen' Organspende?
Ein irreführender Begriff'.
http://www.rotarymagazin.de/magazin/beruf-+-branche/ein-irrefuehrender-begriff-a-698.html
Links von 2012
Frau Dr.med. Regina Breul aus München informiert 1-2013:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
bei aller Empörung über die Manipulationen bei der Organverteilung (z.B. leipzig, München) dürfen wir allerdings nicht vergessen, dass die Hirntoddiagnose nicht sicher ist.
Hier liegt der eigentliche Skandal.
Zur Information finden Sie hier noch einige Links zu Veröffentlichungen über die Unsicherheit der Hirntoddiagnostik
http://www.taz.de/!107426/ (Klinik in Dortmund)
http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/im-reich-der-schatten
Diskussion, Foren
Im Januar 2013 hatte man bei der FAZ die Gelegenheit über die Kommentar-funktion seine Fragen und Ansichten über die Themen Hirntod und Organspende bekanntzugeben, die dann in einer Mindmap zusammengefasst werden sollen.
Kritische Literatur
Literaturtipps:
Dezember 2012,
vom antroposophischen Arzt Andreas Zucker, Salem:
http://www.erziehungskunst.de/artikel/zeichen-der-zeit/raub-oder-spende-urteilsnebel-um-die-organtransplantation/
1) "Hirntod + Organspende", Prof. Dr.med. Maria Overick-Gulden in der ALfA-Zeitung "Lebenszeichen" 2009:
www.schattenblick.de/infopool/medizin/fakten/mz2et697.html
2)
März 2013 im Münchner Süden:
Unfallverletzter wurde am Unfallort noch für 'hirntot' erklärt,
Nachrichtensender BR-5 änderte mehrfach seine 'heiße' Meldung.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/muenchen-verletzter-noch-am-unfallort-fuer-hirntot-erklaert.html
Schluß
Vielen Dank für Ihr Interesse! Mit freundlicher Empfehlung
gez.
Dr. (I) Gero Winkelmann,
(Leiter der EPLD-Ärztevereinigung Lebensrecht) + AGH-Ärztegruppe)
Weitere Infos auf dieser Website unter:
Kurz, aktuell, Über uns. Neue Seiten hier, Mitarbeit bei EPLD,
- Flyer bestellen unter info[at]epld.org und den AGH-Flyer bei ad-hoc@epld.org
- Einladung zur AGH-Ärztegruppe Hirntod: mehr
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