Umkehr nach Mifegyne-Einnahme - kurz
Sehr geehrter Besucher,
liebe Arztkollegen, Medizinstudierende, Apotheker, Notfallberater, Beter, Betroffene und Prolifer,
Die EPLD-Ärztevereinigung Lebensrecht wurde am 5.9.2012 dringend um Rat gebeten, wie man einer Frau helfen könne, die ihr ungeborenes Kind doch nicht medikamentös abtreiben lassen wollte. Fachärzte gegen Ratschläge, leider vergeblich
Auch im Winter 2016 erreicht uns ein Notruf aus Vorarlberg, eine Gebetsgruppe wurde um Hilfe gebeten.
In Vorarlberg gibt es eine Notfall-Beratungsstelle bei akutem Wunsch nach Verabreichung eines Gegenmittels gegen Mifegyne (Progesteron in hoher Dosis, sofort!)
Aktualisierung: Netzwerk und Beratung bei Einnahme der Abtreibungspille
Am 31.3.2020 schrieb das Münchner EPLD-Büro an viele Ärzte und Prolifer in Deutschland und Europa:
Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen / Prolifer / Geistliche / Bürger,
verehrte Frauenärzte in Deutschland und Österreich,
die Sie sich gegen Abtreibung und FÜR den Schutz menschlichen Lebens einsetzen,
es geht um das Thema ‚Abtreibungspille Mifegyne / RU 486 neutralisieren‘.
1) Hier eine wichtige Adresse in Österreich, die Sie bitte aufbewahren wollen für den Fall, wenn Sie plötzlich einmal mit der Frage nach 'Abtreibungspille STOPPEN' konfrontiert sind:
Frau Natalie Bayer-Metzler
Plattform für das Leben , Beratungsstelle SS-Konflikt, Blog ‚Abtreibungspille Stoppen
A-6845 Hohenems
Mail: metzler-bayer[at]outlook.com
- Hotline: +43 - 664 – 82 00 711
Frau Metzler-Bayer aus Vorarlberg kenne ich seit ca. 20 Jahren als profilierte und engagierte Proliferin und Beraterin.
Zuletzt hatten wir uns im Okt. 2019 in Zürich auf dem ‚Marsch für’s Läbe‘ gesehen.
Sie hat wöchentlich einen telefonischen NOTFALL aus ganz Europa, wenn nach bereuter Einnahme der Abtreibungspille Mifegyne eine eilige Möglichkeit gesucht wird, ein Antidot gegen die tötende Abtreibungspille (Mifepriston) zu finden.
(Gerade gestern aus Mitteldeutschland, wo sogar die Abtreibungsärztin nach 3 Stunden das Gegenmittel verordnet hat!
2) Daher sucht Sie (und auch wir anderen Prolife-Ärzte) in allen Gegenden ÄRZTE, die unbürokratisch – und ohne die Patientin gesehen zu haben,
das erforderliche PROGESTERON privat zu verschreiben und an die diensthabende Apotheke zu faxen.
Dann könnte eventuell (!) ein ungeborenes Kind gerettet werden.
Wenigstens einen Therapieversuch wagen und machen. Umgehend, sofort!
Also: Bitte melden Sie sich – wenn Sie als Arzt / Ärztin – bereit wären, solch ein Rezept auszustellen.
(Bitte bei Frau Metzler-Bayer direkt und auch bei mir in München.)
Bitte wachsam und hilfsbereit sein, bitte für alle Verzweifelten und ihre Helfer beten.
Danke für Ihr Interesse, Ihr Gebet, Ihr Mitmachen, Ihr Unterstützen.
Mit allen guten Wünschen und mit freundlichen Grüßen aus München
Ihr
Dr.(I) Gero Winkelmann
Prakt. Arzt, Bereitschaftsarzt
Leiter der EPLD – European ProLife Doctors und des Arbeitskreis Lebensrecht der BKÄ-Ärztevereinigung
1. Fall Gießen - Vorgang
Die Frau hatte am Vortag 3 Tabletten à 200 mg Mifepreston "Abtreibungspille 'Mifegyne') eingenommen.
Nachts kamen ihr Zweifel, sie bereute diese Tat und rief morgens in einer Beratungsstelle / Haus für Mütter in Not nahe dem Bodensee an mit der Bitte um Hilfe in dieser Notlage.
Sie wollte ihr ungeborenes Kind nun doch nicht töten lassen.
Rettungsaktion
Es lief am frühen Nachmittag eine Rettungsaktion für das "Gießener Baby" an:
- Information + Nachfrage bei Frauenärzten in Deutschland und Europa (EPLD),
- durch persönliche Kontakte wurde am Mittwoch-Nachmittag ein Frauenarzt (prolife) ausfindig gemacht, der das Gegenmittel verordnete (das schwangerschaftserhaltende Hormon Progesteron), welches die Frau dann einnahm.
Aussichten:
Angeblich überleben weniger als 1% der ungeborenen Kinder trotz Mifepriston-Gabe diesen medikamentösen Abtreibungsversuch.
Verlauf + Ausgang
Nach Gabe von Progesteron und vielen Gebeten (mehrer Prolife-Gebets-gruppen wurden eingeschaltet) muss jetzt die nächsten 2-3 Tage abgewartet werden, ob die Schwangerschaft erhalten bleibt.
Möge das ungeborene Baby weiterleben und in der Gebärmutter weiter reifen und wachsen können!
(Jedoch bleibt Skepsis, was den Ausgang angeht ...)
Demnächst mehr, was den Ausgang der Rettungsaktion angeht.
DANKE all jenen, die sich hier engagiert haben!
Ärztliche Beiträge
1) Von Chefarzt Drt. Bertram Stitz:
Sehr geehrte Kollegen,
um die Wirkung von Mifepriston auszugleichen, kann man einfach geeignete Gestagene zuführen.
Dabei reicht oft schon Progynon depot als tägliche Injektion über 4 Tage.
Ob die Schwangerschaft dann erhalten bleibt, ist aber – wie immer – nicht sicher. Wenn sie fortgesetzt werden kann, sind Auswirkungen auf den Embryo/Feten nicht zu erwarten.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
_____________________________________________
HELIOS St. Elisabeth Klinik Hünfeld
Liebe Apotheker ...
Die EPLD-Ärztevereinigung sandte per Fax einen Aufruf an alle Apotheker in und um Gießen (und auch Göttingen), um über das "gießener Baby" zu informieren und die schweigenden, toleranten Apotheker nachdenklich zu machen:
Fax-Aufruf: mehr
Flyer für Interessenten: mehr ('Apotheker für das Leben')
"Als ärztliche Lebensrechtsvereinigung möchten wir daher, sehr geehrte Apotheker und Apothekerinnen von Gießen:
- Sie über diesen Notfall in Ihrer Stadt informieren,
- unsere Betroffenheit über das Geschehene ausdrücken,
- Sie an Ihre berufsethische Mitverantwortung erinnern (Ärzte ebenso!),
- Sie bitten, Ihr Abgabeverhalten und Schweigen zu überdenken,
- Sie in einer lebensbejahenden Haltung unterstützen:
-- Keine Abgabe von Medikamenten, die das ungeborene Leben töten.
-- Passiver Widerstand bei der Abgabe von tödlichen Medikamenten.
Gerne hören wir von Ihnen und stehen für ein Gespräch zu Ihrer Verfügung. - Würde Sie eine Vereinigung „Apotheker für das Leben Deutschland“ interessieren? Haben Sie Fragen, Anregungen, Kommentare? - Danke für Ihr Interesse und Mitmachen
2. Fall - Vorarlberg
Am 12.2.2016 erreichte uns folgender Notruf aus Vorarlberg und von einer Gebetsgruppe:
Lieber Dr. W.,
als Mitglied eine Google-Group für Gebetsanliegen (für Frauen im Schwangerschaftskonflikt) erreichte mich heute Abend nachfolgender Aufruf.
Wenn ich mich recht erinnere, hatten Sie einmal einen ähnlichen Fall. Oder?
Was kann getan werden? (Sofern überhaupt noch was getan werden kann???)
Bitte um rasche Antwort, herzlichen Dank,
mit besten Grüßen, Natalie B-M. aus Vorarlberg
Betreff: Mut-zum-Kind: Frau mit Abtreibungspille
Liebe Beter!
Bitte betet für eine Frau, die bei uns angerufen hat, weil sie die ersten 3 Abtreibungspillen schon genommen hat und sich nun doch umentschieden hat und das Kind doch behalten möchte.
Sie hoffe nun, dass das Kind vielleicht doch überlebt hat.
Bitte betet für sie, dass ein Wunder geschieht!
Vielen Dank! Alles Liebe,, Barbara für "Mut zum Kind", mut-zum-kind[at]googlegroups.com
Antwort von EPLD
Danke für Ihre Anfrage, liebe Frau Bayer-Metzler in Vorarlberg,
es ging um ein Anliegen einer mir bisher unbekannten Gebetsgruppe 'Mut-zum-Leben' (super, danke!), ob man mit Gebet eine medikamentöse Abtreibung mit Mifegyne neutralisieren und damit das ungeborene Kind retten kann
Wir hatten 2012 auch so einen Mifegyne-Notfall in Gießen.
Trotz aller Absicht etwas zu helfen, konnte man nichts mehr tun:
Die Abtreibungspille ist so potent, daß das Kind doch noch abgegangen ist.
Wir hatten die Frau an einen uns gut bekannten gynäkol. Chefarzt in Fulda weiterempfohlen.
Schade, daß es den Frauen durch Kliniken oder Arztpraxen so leicht gemacht wird, die Mifegyne-Pille zu nehmen.
Aber wir müssen sehen: Sie wollte das Kind nicht.
Und mit der Wissenschaft und Medizin spielt man nicht.
Eine herbe Enttäuschung für uns Prolifer und Prolife-Ärzte und Christen.
So ist das halt - leider!
Man muß die Fakten sehen und darf sich keinen Illusionen hingeben..
Bleiben wir weiter verbunden und aktiv im Kampf für das Recht auf Leben.
(Bitte teilen Sie, liebe Empfänger dieser Zeilen, Namen und Aderssen von Prolife-Frauenärzten in ganz Deutschland, Österreich, Schweiz mit, damit wir als Prolife-Ärzte sofort mit diesen Kontakt aufnehmen können, wenn uns wieder einmal ein - anderer - Notruf erreicht. Danke)
Und meinen Plan 'EuroProlife-Bodensee' verfolge ich immer noch.
Vielleicht dafür beten, damit sich geeignete Prolifer im Bodenseeraum (A, CH, D, FL) finden, zusammenzuarbeiten.
Die Idee eines Netzwerkes ist wichtig und konstruktiv.
Wo hat die o.g. Gebetsgruppe ihren Sitz?
Herzliche Sonntagsgrüße aus dem stürmischen München
Dr. Gero Winkelmann
BKÄ- und EPLD-Ärzte Deutschland
D-82008 Unterhaching
Schluß
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Mit freundlicher Empfehlung
gez.
Dr. (I) Gero Winkelmann,
(Leiter der EPLD-Ärztevereinigung Lebensrecht)
1. Gerne senden wir Ihnen Informationsmaterial für sich und zum Weitergeben zu.
Bitte bestellen unter info[at]epld.org
2. Weitere Infos auf dieser Website unter:
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