EPLD-Protestbrief gegen die SPD-Ehrung

Sehr geehrter Besucher,

lieber Arztkollege, Medizinstudent, Lebensrechtler, BetroffeneR,  ...

 

Die EPLD-Ärzteinitiative 'European Pro-Life Doctors' (und die katholischen BKÄ-Ärzte) haben einen Protestbrief an die bayerische SPD geschickt, weil sie überhaupt nicht einverstanden sind, daß abtreibende Mediziner noch eine politische Belobigung für ihr schreckliches, tödliches Tun erhalten.

EPLD- und BKÄ verweisen auf den Spruch des Kurt-Eisner-Denkmals nahe der SPD-Landeszentrale in München: 'Jedes Menschenleben soll heilig sein'.

Zuvor hatte eine kleine EPLD-Ärztedelegation an der Protest- und Mahnwache am 8.3.2019 vor der Münchner SPD-Landeszentrale teilgenommen.


Die christlichen Lebensrechtsärzte fordern dort wie heute die SPD auf, ihre Ehrung der Abtreibungsmediziner zurückzunehmen und sich - nach Kurt Eisner - für das heilige Menschenleben' einsetzen und damit für den Frieden.

Liebe SPD: Wach auf, kehre um!

 

Link zum Protestbrief an die SPD als pdF-Datei:   Hier

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Protestbrief an die SPD 1.

Ärztliches  N E I N   zur SPD-Ehrung von Abtreibungsmedizinern

  
                                                                                                                11-3-2019, gw
Sehr geehrte Frau SPD-Landesvorsitzende Natascha Kohnen,

sehr geehrte Verantwortliche, Abgeordnete, Mitglieder der SPD, im Namen der beiden Ärzteinitiativen EPLD und BKÄ, die sich für das Recht auf Leben und die Menschenwürde einsetzen, lege ich scharfen Protest ein gegen die in Füssen erfolgte Ehrung von zwei Abtreibungsmedizinern (!) durch die SPD.

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2. 'Rote AFS-Rose' für Abtreibungsmediziner

Die Überreichung der Auszeichnung 'Rote AFS-Rose' durch den Unterbezirk Ostallgäu der SPD und der dortigen Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) anläßlich des Internationalen Frauentages am 8. März, wegen 'besonderer Verdienste um die Gleichstellung' ist ein falsches und vor allem tödliches, schädliches Signal für die Betroffenen (Tod; Post Abortion Syndrom).

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3. Pflicht für Politiker

Als Politiker und Abgeordnete sind Sie verpflichtet, ‚Schaden vom deutschen Volk abzuwenden‘.

Ein politisches Lob für einen Arzt, der in Ihrem Auftrag Schreckliches tut, ist absolut fehl am Platze.

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4. Im Geiste von Kurt Eisner

Bedenken Sie doch bitte den Spruch von KURT EISNER, Sozialist und ermordeter 1. Bayerisches Ministerpräsident, der nahe Ihrer SPD-Zentrale in München auf einer Glasstehle seines Denkmals veröffentlicht ist:
 
               'Jedes Menschenleben soll heilig sein'.

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5. Forderungen der Prolife-Ärzte an die SPD

Als Ärzte und Bürger fordern wir die SPD und ihre Verantwortlichen auf:

- Nehmen Sie bitte die Füssener SPD-Ehrung der Ärzte umgehend wieder zurück,

- setzen Sie sich politisch tatsächlich für schwangere Frauen und deren Ungeborene
  ein, ohne diese – noch dazu durch Ärzte! -  töten, bzw. schädigen zu lassen,

- spannen Sie keine Ärzte für Untaten ein, die damit gegen den Hippokratischen Eid
  verstoßen und die Würde der Betroffenen und der Ärzteschaft selber herabsetzen.

- Bedenken Sie die auch verheerende politische Wirkung Ihres ‚Abtreiber-Lobes‘ für
  die SPD und die dort engagierten Christen.

   Auch sind die EUROPA-Wahlen nahe.

- *Kämpfen Sie mit Ihrem Vorbild und Pionier Kurt Eisner tatsächlich für den Frieden!

  (Und in diesem Sinne ist 'sozial', daß man den Anderen leben lässt.)

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EPLD-Brief an die ärztlichen Standesorganisationen

Am 13.3.2019 hat das Münchner Büro auch die ärztlichen Standesorganisationen in Bayern und Hessen informiert:

Betr.:    Ärztlicher Protest gegen die Verleihung einer Ehrung für zwei
             Abtreibungsmediziner durch die SPD (in Füssen)

             Schaden für die Berufsethik und das Ansehen der Ärzteschaft

 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender und Kollege,
sehr geehrte Damen und Herren Verantwortliche der ärztlichen Standesorganisation,

 

hiermit möchte ich Sie im Namen meiner Kollegen aus Bayern und ganz Deutschland informieren über:

- die Verleihung  der SPD-Auszeichnung 'Rote AFS-Rose' durch den SPD Unterbezirk Ostallgäu am 8.3.2019 in Füssen an die beiden bekannten Abtreibungsmediziner Friedrich Stapf (München) und Kristina Hänel (Gießen),

-  unseren ärztlichen Protest gegen diese politische Belobigung (Brief an die SPD, Teilnahme an der Demonstration am 8.3. vor der bayerischen SPD-Zentrale in München).

Sowohl die hohe politische Auszeichnung als auch die massenweisen, jahrelangen Abtreibungen selber sind eine Schande für unser Land und unseren Ärztestand.

Wir sehen daher das berufliche und ideelle Ansehen der Ärzteschaft beschädigt.

(Durch die medienwirksame Verleihung und auch durch die Entgegennahme durch die beiden Mediziner selber. Insgesamt wird ein destruktives Beispiel für den Schutz menschlichen Lebens und der Mütter gegeben, auch für die ärztliche Ethik.)

Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme, Aufmerksamkeit und Weiterleitung in Ihrem Hause.
Mit freundlichen Grüßen aus München



Brief an die BÄLK als Pdf-Datei   hier

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Echo & Reaktionen

11.3.:  Ärztin aus Füssen:  'Danke für Ihre Mühe, daß Sie protestieren'.

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Schluß

Vielen Dank für Ihr Interesse! 
Mit freundlicher Empfehlung
gez. 

Dr.(I) Gero Winkelmann, 
(Leiter der EPLD-Ärztevereinigung Lebensrecht)

 


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