Heiße Vorwürfe

Sehr geehrter Besucher,
liebe Arztkollegen, Medizinstudenten, Lebensrechtler, Mitchristen, Betroffene,

 

die KONTRASTE-Sendung am 14.4.2011 in der ARD hat tendenziös über die jahrelange, erfolgreiche Münchner Gehsteigberatung berichtet.Der Titel lautete:"Comeback der Abtreibungsgegner – Wie Frauen in Not drangsaliert werden".

-Diesen tendenziösen Videofilm können Sie hie über die ARD-Mediathek sehen: Vhttp://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6949466



Die EPLD weist auf folgende Reaktionen hin:

 

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Kurz

Die Europäische Ärztevereinigung Lebensrecht EPLD informiert über die skandalöse Kontraste-Sendung vom 14.4.2011 und stellt sich vor die Münchner Prolifer und Gehsteigberater, die Ungeborene und Frauen vor Abtreibung schützen wollen.

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1. Reaktionen der Prolife-Medien

1) Von Medrum, evang. Medienportal:
http://www.medrum.de/content/warum-diffamiert-das-fernsehen-abtreibungsgegner-statt-aufzuklaeren

"Comeback der Abtreibungsgegner – Wie Frauen in Not drangsaliert werden"



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2. Kommentare von Prolifern

a) Proliferin aus Tornesch, bei Hamburg:

Sehr geehrte Redaktion,
vielen Dank, das Sie das Thema Abtreibung thematisieren!

Sie fragen die junge Frau vor der Abtreibungsklinik ob Abtreibung verboten werden soll. Ich habe den Text des Gesetzes noch mal gelesen.
Abtreibung ist verboten! Nur in Ausnahmefällen ist (der Arzt) straffrei.

Der Abtreiber handelt also rechtswidrig.
Er setzt menschlichem Leben ein Ende.

Da darf man doch wohl, und so macht es die junge Frau, was ich sehen konnte, den Frauen wenigstes vor dem lebensentscheidenden Eingriff  die Hände reichen.

Wie man auch einem Selbstmörder die Hände reicht bevor er springt.


Sie haben nicht erwähnt, was ist, wenn eine Frau sich gerne helfen läßt und dann froh über ihr Baby ist.
Sie haben die Wahrheit in ihrer Sendung irgendwie verdreht.

Diese junge Frau  vor der Abtreibungsklinik zeigt Zivilcourage!!
Hut ab!

Monika Friederich,Tornesch


b)  Prolife-Ärztin aus Münster:

Liebe Freunde des Lebensschutzes,
die Sendung Kontraste (ARD, 14.4.2011,21.45 Uhr) hat völlig verlogen und tendenziös über die Gehsteigberatung vor der Abtreibungsklinik des Münchner Arztes Friedrich Stapf berichtet.

Die Hebamme Maria Grundberger hat in mehr als zehn Jahren feinfühliger und kompetenter Beratungsgespräche hunderte von Frauen und ihre ungeborenen Kinder vor großem Leid bewahrt.

Ich habe die Bilder der geretteten Babys und ihrer Mütter gesehen.
Als Ärztin und Psychotherapeutin kenne ich die Erkrankung nach Abtreibung , das Post Abortion Syndrom.

Die vom PAS betroffenen Frauen leiden Jahre, Jahrzehnte, lebenslang an den Folgen der Traumatisierung und suchen oft vergeblich nach Hilfe.

Der Beitrag ist ein Beispiel journalistischer Unehrlichkeit, nach dem main stream des Meinungsbildes ausgerichtet, nicht an der Wahrheit.
Bitte schauen Sie sich / Ihr Euch den Beitrag an und sagt Eure Meinung. Danke Ihre / Eure Dr. Angelika Pokrop-Hippen

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3. Kommentar von EPLD

Von Dr.(I) Gero Winkelmann, Prakt. Arzt und aktiver Proliferarztin München seit 1986:

1) Von "Comeback" der Lebensrechtler kann keine Rede sein.
Seit 1987 Jahren werden abtreibungswillige Frauem und Männer in München vor Abtreibungskliniken freundlich angesprochen:

Dr. Winkelmann selber stand im Januar 1988 vor der "von-Weidenbach-Klinik" , 1999 vor der Stapf'schen Abtreibungsambulanz im Münchner Westend und 2002 vor der "Frauenklinik Dr. Borth in M-Bogenhausen.

Zusammen mit Prolifern der damaligen "Aktion Leben" wurden auch das Pflegepersonal und die Frauenärzte angsprochen und gebeten, von der Tötung ungeborener Kinder im Mutterleib abzulassen.

2) Es werden keine "brutalen Fotos" von Abtreibungen gezeigt.

3)  Der KONTRASTE-Bericht ist extrem tendenziös, indem er die Kehrseite, die geretteten Kinder und die glücklichen Mütter un Eltern erwähnt. 

Auch spricht er nicht die Erkrankung nach Abteibung, PAS-Syndrom, an, auf das die Prolifer hinweisen.



4)  Die Sendung bringt altbekannte Vorwürfe und Argumentegegen die christliche Lebensrechtsbewegung.



5)  Kein Wort, dass die schwangeren Frauen meistens unter Druck oder sogar  im Zustand einer Schwangerschaftspsychose abtreiben lassen.
Sie können gar nicht "frei" entscheiden.

Falls doch, ist solch eine "Freiheit" verbrecherisch, denn die Abtreibung führt zu einer TÖTUNG des ungeborenen Kindes und zu einer esundheitlich-seelischen Schädigung derFrau selber.

 

(Siehe Folgen der Abtreibung: mehr)


6)  Als Arzt finde ich das Konzept der "Gehsteigberatung" gut, auch wenn viele Frauen und Angehörige dies nicht gut finden.

7)  Der Abtreibungsarzt wird die abtreibungswilligen Frauen nie "wertvoll" oder wenigstens "wert-neutral beraten:

Er will sein Geschäft betreiben und den Betrieb seiner chirugischen Ambulanz aufrecht erhalten.

Warum sollten er und seine Mitarbeiter einer Frau von Abtreibung abraten?


8) Daher ist die Arbeit der freiwilligen und ausgebildeten (in Wien) Gehsteigberater wertvoll und ein letzter Versuch, Mutter und Kind wirklich zu helfen.
TÖTUNG ist keine Hilfe, nie!

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4. Kommentar aus Österreich

Aus Bregenz schreibt uns die Plattform Leben Vorarlberg:


Da im vergangenen Jahr bei uns in Österreich ein Antrag im Nationalrat eingebracht worden ist, der verlangt, dass Gehsteigberater bis zu 6 Monate hinter Gitter sollen, wenn sie Frauen vor einer Abtreibungspraxis ansprechen, haben wir im April 2010 im Namen der Plattform für das Leben Vorarlberg einen Brief an die Nationalratsabgeordneten geschrieben.

 

-> Brief an die Nationalratsabgeordneten - April 2010 - Gehsteigberatung

 

In diesem Brief sind Erfahrungsberichte enthalten, die bestätigen, dass durch die Gehsteigberatung schon vielen Kindern das Leben gerettet werden konnte.

Von Belästigung kann dabei keine Rede sein!

 

Liebe Grüße und Gottes reichen Segen wünscht Euch im Namen der Plattform für das Leben

Natalie Bayer-Metzler

www.plattform-leben-vorarlberg.at  

 

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Schluß

Vielen Dank für Ihr Interesse! Mit freundlicher Empfehlung
gez. 

Dr. (I) Gero Winkelmann,
(Leiter der EPLD-Ärztevereinigung Lebensrecht)

 


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