Kurz

Lieber Besucher, lieber Arztkollege,




die Vereinigung der Lebensrechtsärzte EPLD informiert über die offizielle Definition Hirntod und bewertet diese aus der Sicht des Lebensschutzes.



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1. Definition

  1. Was verstehen wir unter Hirntod? 

 

Antwort:

Irreversibel erloschene Gesamtfunktion des Großhirns, Kleinhirns und des Hirnstamms.

Dabei wird durch kontrollierte Beatmung die Herz- und Kreislauf-funktion noch künstlich aufrechterhalten. 


Wir beachten also streng die Richtlinien der Bundesärztekammer in Bezug auf die Definition des Hirntodes, indem wir die Definition der Richtlinien der Bundesärztekammer wörtlich zitieren und übernehmen.

 

 

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2. Diagnostik

  1. Diagnostik des Hirntodes:


    a) Voraussetzungen:

    - schwere akute Hirnschädigung
    (verkürzt wiedergegeben)

    - AUSSCHLUSS von:

    - Intoxikation,
    - dämpfender Wirkung von Medikamenten,
    - neuromuskulärer Blockaden,
    - primärer Unterkühlung,
    - Kreislaufschock,
    - KOMA bei endokriner, metabolischer, oder entzündlicher Erkrankung
      als möglicher Ursache oder Mitursache des Ausfalls der Hirnfunktion
      im Untersuchungszeitraum.

           

 -b)   KLINISCHE Symptome des Ausfalls der Hirnfunktion:
       
(verkürzt wiedergegeben) 

-  Koma,
-  lichtstarre Pupillen,
-  Fehlen des okulo-zephalen Reflexes,
-  Fehlen des Kornealreflexes,
-  Fehlen von Schmerzreizen im Trigeminusbereich,
-  Fehlen des Pharyngeal- und Trachealreflexes,
-  Ausfall der Spontanatmung bei 60 Torr CO2.

 

 

 

 

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3. Bewertungen

Bewertungen

Zu 1. Hirntod:

a)  Eine andere Frage ist, ob der Hirntod gleich dem Gesamttod des ganzen Menschen ist. 
Hierzu sagen wir (als Lebensrechtsärzte) nein, weil unserer Überzeugung nach die Leib-Seele Einheit nicht getrennt ist.


b)  Der Begriff Seele
ist hier biblisch zu verstehen.

Was ist Seele im biblischen Sinne?

Das bist Du
, lautet eine kürzlich von mir gelesene Definition.
Seele in diesem Sinne ist also nicht nur eine Gesamtheit von Empfindungen im Sinne des medizinischen Begriffs Psyche.

 

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Bewertung der Hirntod-Diagnostik

Bewertung zu  2. Diagnostik: 


Prof. Dr.med. C. Coimbra (Sao Paulo) hat veröffentlicht, dass er den Verlauf von Patienten untersucht hat, welche alle Kriterien außer dem Atemtest (=Apnoetest) erfüllten.

Er schreibt, dass von diesen Menschen einige mit einer Restfunktion des Gehirns nach einigen Tagen wiedergekommen sind.

Eine weitere Untersuchung habe ergeben, dass so diagnostizierte Patienten dann unter Umständen wiedergekommen sind, falls mittels PET eine vita minima des Gehirns nachweisbar war.


Er hat weiter bewiesen, dass der APNOE-TEST diese vita minima zum Erlöschen bringt!
Wenn dies richtig ist, so kann ich nicht anders als zu sagen, dieser Atemtest tötet unter Umständen einen Menschen.

 

 

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4. Wissenschaftliche Folgerungen

Aus modernen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ergibt sich,

daß es gegen jede Vernunft spricht,

am Hirntodmodell (Hirntod =  Gesamttod) festzuhalten.


Begründung:
Ob der Hirntod der Gesamttod ist, kann nur die Geisteswissenschaft, nicht aber die Naturwissenschaft beantworten!




Mit freundlichen kollegialen Grüßen

 Dr. med. Karl Steudel, Hausarzt und Notarzt, Lindau, 11.11.2011

 

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Schluß

Vielen Dank für Ihr Interesse! Mit freundlicher Empfehlung

gez. 

Dr. (I) Gero Winkelmann,
(Leiter der EPLD-Ärztevereinigung Lebensrecht)

 

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