Kurz
Lieber Besucher, lieber Zahnarztkollege,
zunächst vielen Dank, daß Sie auf dieser Seite vorbei schauen und sich für das Thema "Transplantationsmedizin & Zahnarzt" interessieren.
Die EPLD-Ärztevereinigung Lebensrecht widmet ein besonderes Kapitel den zahnmedizinischen Aspekten in der Transplantationsmedizin.
Einerseits können autologe Zähne beim selben Patienten verpflanzt werden, andererseits - und das ist das Hauptanliegen dieser EPLD-Rubrik - hat der Zahnarzt eine wichtige Rolle im Rahmen der fachlichen Betreuung vor und nach einer Organtransplantation.
In Sachen Lebensschutz steht beim Zahnarzt der verantwortungsvolle und vorsichtige Umgang mit organschädlichen Medikamenten im Vordergrund.
Zahnarzt und Organspende
Wir zitieren aus den "Zahnärztlichen Mitteilungen von 2001":
(http://www.zm-online.de/m5a.htm?/zm/17_01/pages2/leitart.htm)
"Wir als Zahnärzte verstehen uns auch als Ärzte und verschließen vor anderen Disziplinen nicht die Augen. Zumal auch wir in der Vorbereitung eines Patienten für die Transplantation medizinisch stark gefordert sind.
Auch wenn nicht jeder unter Ihnen einen Patienten, der mit einem neuen Herzen oder einer neuen Niere lebt, als Dauer-Patienten hat, so könnte dieser doch schon morgen Ihre Konsultation einholen.
Sind Sie darauf vorbereitet?
Wissen Sie um die immunologischen Probleme eines solchen Patienten, um seine psychischen Veränderungen, die er unter Umständen durch die gesamten Begleitumstände erfahren hat?
Wie gehen wir mit Schleinhautveränderungen um, die durch Medikamente verursacht werden, die Abstoßungsreaktionen des fremden Organs verhindern helfen sollen?
Das alles sind Fragen, liebe Leserinnen und Leser, denen Sie Ihre Aufmerksamkeit schenken müssen. Bei dem Bestreben unseres Berufsstandes , von der mehr mechanisch-reparativen Betrachtungsweise hinzuführen zu der medizinisch-präventiven, gerät gerade auch die Organspende mit all ihren Begleiterscheinungen zentral in unser Blickfeld.
…Der Zahnmediziner zum Beispiel vermag es heute, einen gesunden Achter an die Stelle eines fehlenden Seitenzahnes zu transplantieren, und so einen intakten Lückenschluss zu erzielen.
Auch, wenn dieses Beispiel etwas zu weit her geholt erscheint, so sei doch darauf hingewiesen, dass prinzipiell unser Fachgebiet direkt in diese Thematik involviert ist, wir aber in der Betrachtung des gesamten Organismus ohnehin gefordert sind.. …
Mit kollegialen Grüßen
Dr. Dr. Jürgen Weitkamp
Präsident der Bundeszahnärztekammer“
Toxische Medikamente
Zahnarzt gibt toxisches Schmerzmittel, Herbst 2010:
"Nach einem kieferchirurgischen Eingriff gibt mein Zahnarzt das Schmerzmittel IBUPROFEN, bekannt dafür, daß man das keiner Person mit Nierenvorschäden geben darf.
dER Zahnarzt hatte zwar Kenntnis von der Transplantation, jedoch haben Zahnärzte nicht die Ausbildung und die vergleichbaren Kenntnisse eines Allgemeinmediziners.
Folge: massive Schädigung meines Transplantates!"
Medikamentöse Alternativen
Durch den Einsatz schonender Medikamente kann ein geschädigtes Organ vor dem endgültigen Versagen gerettet und damit eine Organtransplantation vermieden werden.
Wir möchten keinen wissenschaftlichen Streit anfachen, bitten Sie aber, liebe zahnärztliche Kollegen auch zu denken an Alternativen zu den gefährlichen Anaphlogistika:
- Naturheilverfahren,
- homöopathische Medikamente
(z.B. Arnica, Traumeel-Tbl. oder Ampullen, etc.)
- Akupunktur,
- Neuraltherapie,
PS: Dr. G. Winkelmann ist homöopathischer Arzt
Zahnsanierung
Zahnsanierung vor und nach Organtransplantation:
Bitte lesen Sie den ganzen Text hier:
http://www.rundum-zahngesund.de/fileadmin/user_upload/zahn_fach/zahnsanierungorgantranspl.pdf
Nierenpatienten
Zähne und Zahnfleisch
"Zahnarztbesuche sind bei Nierenpatienten sehr wichtig, insbesondere bei Diabetes.
Auch als Transplantationsanwärter (jetzt oder in ferner Zukunft) sind gesunde Zähne und Zahnfleisch ein Muss!
Kein Chirurg wird eine Nierentransplantation durchführen, wenn der Patient eine Zahnentzündung hat."
(Quelle: www.nieren-hamburg.de/pages/medizin-infos/archiv/von-kopf-bis-fuss.php
Lebertransplantierte Patienten
Zahnärzte sollten sich auf Behandlung lebertransplantierter Patienten einstellen (2007, US-Artikel)
http://www.lifeline.de/zahngesundheit/weitere_themen/content-158557.html
Zahnfleischhygiene unter Cyclosporin/Sandimmun und Tacrolimus/Prograf:
"Bei der Einnahme von Cyclosporin und auch Tacrolimus (Handelsnamen sind u.a.:
Sandimmun, Cicloral, Prograf) kann es zu einem vermehrten Wachstum des Zahnfleisches kommen.
Es handelt sich hier um eine in der Regel ungefährliche Nebenwirkung, es kann aber zu gefährlichen Entzündungen und Eiterungen kommen……"
Quelle: http://www.nierenbuch.de/8_nach_transplantation/7302_infektionen_nach_ntx.htm
Autogene Zahntransplantation
Vor- und Nachteil der autogenen (eigenen) Zahntransplantation gegenüber der Implantation von künstlichen Implantaten.
http://www.mkg-praxisklinik.com/zahntransplantation.php
Schluß
Vielen Dank für Ihr Interesse! Mit freundlicher Empfehlung
gez.
Dr. (I) Gero Winkelmann,
(Leiter der EPLD-Ärztevereinigung Lebensrecht)
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Installation dieser Seite am 5-3-2012, Gedenktag Hl. Johann Josef vom Kreuz, gw, last update am 11-10-2012





